Gartengestaltung

Eine eigene grüne Oase zu haben, ist der Traum vieler Menschen. Bei denen er bereits wahr geworden ist, steht die Gartengestaltung als Thema Nummer 1 an, denn nun heißt es, aus der Oase ein Paradies zu machen.

Gartengestaltung fängt mit Planung an

Ein Garten muss gehegt und gepflegt werden, aber bevor es soweit ist, müssen erst einmal Planungen erfolgen. Je pflegeleichter, desto besser – das ist die Devise von vielen Hobbygärtnern. Bis es an die Auswahl der Pflanzen gehen kann, sollten erst einige grundsätzliche Fragen in der Familie angesprochen und geklärt werden. Sofern es keine Vorschriften gibt, wie es beispielsweise in Kleingartenvereinen meistens der Fall ist, müssen sich alle darüber einig werden, wie viel Prozent der Fläche als Nutzgarten, wie viel Fläche als Liegefläche und für Blumenbeete vorgesehen sein soll. Wohin soll die Terrasse, gibt es einen Weg und könnte eine weitere Freisitzfläche Sinn machen? Gartengestaltung hört nicht beim Rasen und bei Blumenrabatten auf. Es ist sogar empfehlenswert, sich erst über die flächenmäßige Strukturierung des Gartens Gedanken zu machen, bevor es an die botanischen Feinheiten geht.

Gartengestaltung nach Licht und Schatten

Steht nun fest, wie der Garten aufgeteilt werden soll, wo Wege verlaufen und wohin sonstige bauliche Gestaltungselemente platziert werden, kann an eine Auswahl der Pflanzen gedacht werden. Es ist wichtig, dabei die Lichtverhältnisse zu beachten. Pflanzen, die sehr viel Sonne brauchen, bekommen einen Sonnenplatz, während Schattengewächse dorthin gesetzt werden sollten, wo sie ideale Bedingungen vorfinden. Die Qualität der Erde ist ebenfalls wichtig. Rosen zieren jeden Garten, aber nur, wenn sie die richtige Erde vorfinden, in der sie prächtig gedeihen können. Rosenerde gibt es übrigens zu kaufen. Sie kann an Ort und Stelle mit der vorhandenen Erde gemischt werden. Das gilt auch für Rhododendren – sie freuen sich über eine Handvoll Sägespäne an ihren Wurzeln oder ein paar Schaufeln Torf.

Keine Gartengestaltung ohne Blumen und Gemüse

Bei der Auswahl der Pflanzen sollte auch die jeweilige Blütezeit beachtet werden. So schön es auch ist, wenn der ganze Garten ein einziges Blütenmeer ist, aber noch schöner ist es, wenn das ganze Gartenjahr über immer wieder mal eine andere Pflanze mit ihren Blüten verzaubert. Frühjahrsblüher dürfen ruhig dorthin gesetzt werden, wo später im Jahr Herbstblumen blühen. Mit solchen und ähnlichen Planungen hält man den Garten von März bis November am Blühen. Eine weitere gesunde Mischung sollte zwischen mehrjährigen und einjährigen Pflanzen bestehen. Stauden werden im Lauf der Jahre immer schöner, sie erwarten dafür lediglich Bestandspflege. Die meisten Sorten sind winterhart, während andere Blumen jedes Jahr neu gesät oder gepflanzt werden müssen. Es braucht übrigens nicht unbedingt einen großen Garten – auch auf dem Balkon kann man wunderbar Grünes pflanzen und ernten. Hier ein Blog mit guten Tipps für Kräuter auf dem Balkon.

Wenn im eigenen Garten auch Gemüse gezogen werden soll, braucht man dafür eine ebene Fläche, deren Erde mit Humus aufgewertet werden sollte. Die Beete sollen nicht zu breit sein, damit sie ohne viel Mühe gepflegt werden können. Einige Gemüsesorten müssen gesät werden, wie beispielsweise Karotten, andere können bereits als kleine Pflanzen gekauft werden (Tomaten, Paprika, Salat). Wenn bei der Gartengestaltung auch daran gedacht wird, dass ein kleiner Gemüsegarten vor ungebetenen Gäste, wie Hasen oder Schnecken, geschützt werden muss, kann sich auf eine gute Ernte freuen.

Bild: josef muellek – fotolia.com

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